1986 – Utopie in Ottawa

Ein so weit gefasster Begriff von Gesundheit wie in der Ottawa Charta der WHO 1986 mutet selbst nach 34 Jahren noch utopisch an. Die Realisierung wäre nicht nur eine Erneuerung des Gesundheitssystems, sondern würde einen kompletten ’system-change‘ bedeuten. Allein ‚Frieden‘ wäre eine globale Disruption, andere genannte Punkte nicht viel weniger: Sorgfältige Verwendung vorhandener Naturressourcen, soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit.

Die Voraussetzungen für Gesundheit wurden so definiert:
„Grundlegende Bedingungen und konstituierende Momente von Gesundheit sind Frieden, angemessene Wohnbedingungen, Bildung, Ernährung, Einkommen, ein stabiles Öko-System, eine sorgfältige Verwendung vorhandener Naturressourcen, soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit. Jede Verbesserung des Gesundheitszustandes ist zwangsläufig fest an diese Grundvoraussetzungen gebunden.“

‚Zwangsläufig an diese Grundvoraussetzungen gebunden‘. Ernst genommen heißt das einerseits, wir leben in einer sehr ungesunden Gesellschaft, andererseits, es wären so grundlegende Änderungen nötig, dass man es eben nur als ‚system-change‘ bezeichnen könnte, wenn die Punkte umgesetzt würden.

Gesundheit, die in der Charta so definiert wird :

    • Körperliches Wohlbefinden, positives Verhältnis zum eigenen Körper
    • Psychisches Wohlbefinden, stabiles Selbstwertgefühl
    • Soziales Wohlbefinden, Freundschaft, Beziehungen, Partnerschaften
    • Selbstbestimmung, sinnvolle Arbeit
    • Intakte Umwelt, gesunde Arbeitsbedingungen
    • Eigenverantwortung, Gesundheitswissen
    • Zugang zu Gesundheits- und medizinischer Versorgung
    • Lebenswerte Gegenwart und begründete Hoffnung auf eine lebenswerte Zukunft

Evident, dass dafür oben genannte Bedingungen gegeben sein müssten. Der Blick auf den Teilbereich ‚Gesundheit‘ führt wiederum zum Ganzen, zu den wichtigsten Aufgaben von Gesellschaften.

1 thought on “1986 – Ottawa Utopia

  1. Die Sonne ist noch nicht auf die Erde gefallen , aber Sie wird es.
    allerdings zu einer zeit die noch gottseidank (ach ja dieser gott, wos mocht der wohl grod) lange vor uns liegt.
    So sitz ich grad zu haus und sehe der Sonne dabei zu wie ihr schatten sich an der gegenüberliegenden Häuserwand verändert..
    Veränderung? Ja die findet gerade statt. Genauso schnell oder langsam wie immer .
    Stelle mir gerade vor wie es wieder sein könnte ,beim Spar den Kassiererinnen wieder ein kleines lächeln abgewinnen zu können und das auch wirklich zu sehen.
    Werden die Masken zu unserer neuen Realität werden? Sie sind es ja schon, der gewohnte griff zur Maske ist Alltag geworden.
    Ein ergrauter Berufsmaturant wird in 5 Jahren den 15 Lokdown verkünden, und wir werden nur mehr müde dazu lächeln.
    Der Kapitalismus feiert seine xte Wiederauferstehung ,Greta Tuhnberg ist UNOgeneralsekretärien und meint, jetzt sollten wir uns doch endlich am Riemen reißen,
    um wenigstens noch die nicht überschwemmten Küstennahen Städte zu retten.
    Ist da noch was zu machen?
    Oja ! sehr wohl. Wann wenn nicht jetzt , sang vor einiger Zeit der Leadsänger der Tonsteinescherben. Damals Anfang der 80er Jahre liefen viele meiner damaligen Gesinnungsgenossen inklusive mir auf die Straßen und brüllten: Feuer und Flamme für diesen Staat!
    Mit der Utopie der Weltrevolution in unseren Köpfen hielten wir ein Plenum nach dem anderen ab, und waren sicher das sich da was ändern muss und auch wird.
    Jetzt beinahe 40 jahre später bin ich immer noch ein Revolutzzer.
    Der unterschied ist nur das ich heute angesichts der Probleme dieses Leidgeplagten Planeten noch viel Radikaler geworden bin.
    Die Reichen werden reicher, die armen noch ärmer, es wird eng. Schon lange, da braucht`s gar kein Corona.
    Vor ca. 10jahren hab ich mal mit so einem Berufsesoteriker gesprochen, über den zustand der Welt oder so.
    Er meinte in naher Zukunft kommt eine sehr große Katastrophe auf uns zu, und danach wird alles gut.
    Meinte der das kleine Virus, das grade die Erde ein wenig ins trudeln bringt? Wobei unserer lieben Mutter Erde is des ollas wurscht, für uns ist`s halt
    eher unbequem. Ich und mein lieber Billiard Freund meinten vor einiger Zeit, wir leben in Interessanten Zeiten.
    Wir alle sollten das ganze covid-19 Desaster als Warnung vor den Bug verstehen, eine der letzten Möglichkeiten doch noch die richtige Ausfahrt zu erwischen,
    um auch ohne schlechtem Gewissen in Zukunft Kinder zu gebären, und Greta kann auch endlich aufhören uns in Gewissen zu reden
    weil wir endlich verstanden haben werden,
    das diese Erde nur netten, rücksichtsvollen, und Verantwortungsbewußten Menschen erlaubt auf ihr zu leben und des mein ich nicht esoderrisch….

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