Wie weit sind wir in Österreich?


Im März 2021 berichten Thomas Alge und Caroline Krecké im Südwind Magazin (Artikel hier) über die Fortschritte in der Umsetzung der SDGs und sprechen von einer ‚zart positiven Veränderung‘ und davon, dass ’noch ein sehr weiter Weg vor Österreich‘ liege. Sie beziehen sich dabei u.a. auf den Freiwilligen Bericht zur Umsetzung der Agenda 2030 vom Juli 2020. Darin werden zwar manche Zielerreichungen und Fortschritte aufgelistet, doch würden in vielen Bereichen die Bemühungen nur schleppend vorangehen.

Gelobt wird der Beschluss zur engeren Zusammenarbeit von Parlament und Regierung, regelmäßige Debatten im Paralment würden eine Verstärkung der Dynmaik erwarten bzw. erhoffen lassen. In vielen Bereichen gebe es jedoch erhebliche Mängel, gerade was Klimaschutz (SDG13) betrifft, habe in den letzten Jahren kaum eine Entwicklung stattgefunden.

Die Forderung nach verstärkter Einbindung der Zivilgesellschaft könnte allerdings Gehör gefunden haben. Im Wesentlichen vom Klimavolksbegehren 2020, das 380.000 Personen unterschrieben haben, initiiert, wurde Ende März vom Parlament die Einsetzung eines Klima-Bürger*innenrats beschlossen. 100 per Zufallsprinzip ausgeloste Personen sollen zum Thema Klimaschutz beraten. Außerdem wäre auch für weitere Interessent*innen ein Partizipationsprozess geplant, wie der genau aussehen sollte, war jedoch noch offen. Immerhin ein weiterer Schritt in Richtung SDG 13.2: ‚Klimaschutzmaßnahmen in die nationalen Politiken, Strategien und Planungen einbeziehen‘

In Aussicht gestellt wurde jedenfalls ein Beginn der geplanten Projekte für Sommer 2021. Es besteht also noch Hoffnung.

Regelmäßige Informationen über den Fortgang des angekündigten Bürger*innenrates Klimaschutz finden Sie hier: Bürger*innenrat jetzt.

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